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Hinter verschlossenen Türen - Von Gregor Schirmer |
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Mittwoch, 12. Dezember 2007 |
Der "Vertrag von Lissabon" soll ohne großes Getöse von den
Parlamenten der Mitgliedsstaaten ratifiziert werden. Die Partei der
Europäischen Linken fordert einen Volksentscheid über die Annahme der
Verfassung der EU-Staaten
Am 13. Dezember 2007 unterzeichnen die Regierungsvertreter der 27
EU-Mitgliedsstaaten in Lissabon einen sogenannten Reformvertrag – nicht im
Namen der Bevölkerung, sondern mit Vollmacht ihrer Präsidenten und gekrönten
Staatsoberhäupter. Die EU-Bürger sind an dem Unternehmen nicht beteiligt. Der
Vertrag von Lissabon wurde über ihre Köpfe hinweg hinter verschlossenen Türen
von den Bürokratien im Auftrag der Herrschenden zusammengeschustert. Auch die
Parlamente, die nationalen wie das europäische, waren von der Mitwirkung
ausgeschlossen. Herausgekommen ist ein Monstrum, das für die interessierte
Leserschaft unverständlich und undurchschaubar ist. Es umfaßt 287 Seiten,
einschließlich des Anhangs und 13 Protokolle, dazu noch eine Schlußakte von 36
Seiten mit 65 Erklärungen. Der Vertrag ist alles andere als bürgerfreundlich.
Die Menschen können darin nicht erkennen, was aus Brüssel auf sie zukommt. Ihre
Entfremdung von der EU wird eher zunehmen. Die Legitimations- und
Vertrauenskrise der Union wird andauern.
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RAIDER HEISST JETZT TWIX - Von Tobias Pflüger und Martin Hantke |
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Sonntag, 9. Dezember 2007 |
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EU:
Aufrüstung und Militarisierung - Tücken im Entwurf für den neuen
EU-Reformvertrag – vormals EU-Verfassungsvertrag.
Seit 1. August 2004 arbeitet die EU-Rüstungsagentur. Mit einem Jahresbudget von
60 Millionen Euro ist sie verantwortlich für die Koordination von
Rüstungsprojekten, für die Stärkung des EU-Rüstungssektors und die Etablierung
eines gemeinsamen EU-Rüstungsmarkts. Mit Unterstützung von
EU-Industriekommissar Günter Verheugen ist es ihr gelungen, 2007 erstmals einen
Posten für Sicherheits- und Rüstungsforschung im EU-Haushalt zu etablieren und
eine koordinierte Öffnung der einzelstaatlichen Rüstungsmärkte in Angriff zu
nehmen.
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Partei der Europäischen Linken: Alternativen Entwickeln |
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Sonntag, 25. November 2007 |
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Politische
Thesen
Der
2. Kongress der Partei der Europäischen Linken findet zu einem Zeitpunkt statt,
da die Bürger Europas in ihrem sozialen, wirtschaftlichen und politischen Leben
vor einer entscheidenden Herausforderung stehen – für die Zukunft der
Europäischen Union, des Kontinents und der Welt neue, konkrete Antworten zu
geben. In unseren Ländern und in der Europäischen Union sind wir Tag für Tag
mit einer Politik konfrontiert, die keinen überzeugenden alternativen Ausweg
aus der Sackgasse zu weisen vermag, in die der Neoliberalismus die Menschheit
geführt hat.
Jeder Mensch möchte in Würde leben und über sein/ihr Schicksal selbst
bestimmen. Die herrschende Politik verweigert jedoch den Bürgern Europas das
Recht, über die Zukunft des Kontinents zu entscheiden. Eine Kursänderung der
Politik ist unser strategisches Ziel. Die Europawahlen von 2009 bieten der
Europäischen Linken eine wichtige Gelegenheit, die Auseinandersetzung über
europäische Themen zu politisieren und diese Kursänderung in Europa
einzuleiten.
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Die europäischen Attacs sagen "Nein" zum EU-Reformvertrag |
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Freitag, 19. Oktober 2007 |
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Am 11. März 2007 haben 17 Europäische Attacs ihre
"Zehn Prinzipien für einen demokratischen Vertrag" vorgelegt, die zu
einer Neubegründung der Europäischen Union (EU) beitragen sollen. Die
aufmerksame Lektüre des Reformvertrags, der von den Mitgliedstaaten der EU
anlässlich des Europäischen Rats vom 18. und 19. Oktober angenommen wurde,
zeigt, dass er keines der zehn Prinzipien respektiert.
Mehr noch, er ist eine getarnte Neuauflage des Europäischen
Verfassungsvertrages, den die französischen und niederländischen Wählerinnen
und Wähler im Jahr 2005 abgelehnt haben. Dieser Text ist inakzeptabel, sowohl
was sein Zustandekommen als auch was seinen Inhalt betrifft.
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Freitag, 19. Oktober 2007 |
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19.Oktober 2007, Presseerklärung
Zur Einigung der
europäischen Staats- und Regierungschefs auf den Reformvertrag erklärt
Sahra Wagenknecht, Europaabgeordnete und Mitglied des Vorstands der
Partei DIE LINKE.
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