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Thema: Die Linke und die Nation - Die EU und die Nationalstaaten PDF Drucken E-Mail
Samstag, 9. Februar 2008

Von Gregor Schirmer erschienen in der "Sozialistischen Tageszeitung Neues  Deutschland"

Dritte Runde in einer Debatte über Nation, Nationalstaat und Europäische Union: Angestoßen wurde sie von den Bundestagsabgeordneten der LINKEN Dehm, Gehrcke und Schäfer (ND vom 8./9.12.07). Repliken folgten von Liebich/Woop und Korte/Kipping/Lederer/Wiegel (ND vom 5./6.1.08).

Beide Repliken auf den Text von Dehm/Gehrcke/Schäfer [DGS] kulminieren in dem Vorwurf, die Verfasser bliesen gegenüber der EU zum »Rückfall in nationale Egoismen« (Korte/Kipping/Lederer/ Wiegel, KKLW), zum »Rückzug auf die nationalstaatliche Ebene« (Liebich/Woop, LW). Dem kann ich nicht folgen. DGS sind Koautoren von Anträgen der Linksfraktion im Bundestag, aus denen eindeutig hervorgeht, dass sie die europäische Integration und die EU als deren politische Gestalt nicht bloß für historisch unvermeidlich, sondern für fortschrittlich halten, allerdings nur in anderer demokratischer Form und mit anderem friedensorientierten und sozialen Inhalt.

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Eine andere Bildung ist möglich – auch in der EU! PDF Drucken E-Mail
Freitag, 8. Februar 2008

Von Sonja Staack und Konstantin Bender

Bildung war als „weiches“ Politikfeld Jahrzehntelang eher ein Anhängsel staatlicher Politik. Die gesellschaftliche Linke hob stets die Bedeutung von Bildung für eine emanzipatorische Entwicklung hervor. Möglichst viele Menschen sollten eine möglichst umfassende Bildung erhalten, um auf dieser Basis eine neue Politik – und eine andere Welt – möglich zu machen. Mit den Forderungen nach einem massiven Ausbau der öffentlichen Bildungssysteme wurde sie allerdings immer wieder in die Ecke realitätsfremder Träumereien gestellt; in der Tagespolitik steht seit vielen Jahren die Abwehr neuer Sparorgien auf der Tagesordnung.
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Was bedeutet der EU-Reformvertrag für den Sozialstaat? - Von Fabio De Masi PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 6. Februar 2008
Der Sozialstaat kommt im EU-Reformvertrag nicht vor. Der Vertrag erwähnt nur das Ziel einer „wettbewerbsfähigen sozialen Marktwirtschaft“. Soziale Rechte sind damit im Unterschied zu den Bestimmungen im Grundgesetz vor keinem Gericht einklagbar.
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Solidarität mit Attac Frankreich! Nieder mit dem EU- Reformvertrag! PDF Drucken E-Mail
Montag, 4. Februar 2008
Presseerklärung der Europa AG bei Attác zur Ratifizierung in Frankreich
 
Heute, am  04. Februar 2008 tagt in Versailles die Verfassungsgebende Versammlung (Assemblée und Sénat), die mit 3/5.-Mehrheit eine Verfassungsänderung verabschieden soll, mit der Nicolas Sarkozy hofft, den EU-Reformvertrag (Vertrag von Lissabon) in seinem Land ohne Referendum durchbringen zu können.
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„Neuer Zyklus der Lissabon-Strategie" - die Neuauflage des neoliberalen „Reformpakets“ PDF Drucken E-Mail
Freitag, 1. Februar 2008
Von Annette Groth, entwicklungspolitische Referentin der Bundestagsfraktion Die LINKE
 
Auf der Frühjahrstagung des Europäischen Rates im März sollen im Rahmen eines „neuen Zyklus der Lissabon-Strategie“ weitere "Reformen" beschlossen werden. Die Lissabon-Strategie, verabschiedet im März 2000, verfolgt das Ziel, die EU bis 2010 zum  „wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum in der Welt" zu machen. 
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